Zeha Schmidtke

Als erstes Kind der BRD zehn Tage vom Schulunterricht ausgeschlossen (Strafe, kein Bonus). Diese Lücke konnte er bis heute nicht schließen. Immerhin ein M.A. der Uni Bochum, Magisterarbeit: „Das Preußen Friedrich Wilhelms I. und Friedrich Wilhelms II. bei Heinrich von Kleist und Heiner Müller“.

Auch danach nur Quatsch. Er schreibt: Einen Museumsführer für Kinder zur Ausstellung „Der Andere Blick – Michelangelos Fresken aus der Sixtinischen Kapelle“. Für die bundesweite Radio-Kampagne „Gib AIDS keine Chance“. Für die Agentur „Galoma“: Spots zu ausgewählten Kulturkaufhaus-Büchern. Fürs Fernsehen: als Chefautor von TV Kaiser, Setautor für Du & Ich, Pilotautor für Die Dreisten Drei u.v.m. Autor für diverse Bühnenkünstler. Die Nummern haben den Künstlern auch schon Preise eingebracht, u.a. die Auszeichnung „Varieté-Künstler des Jahres“. Hurra!

Und er spielt selbst: in vier Theaterproduktionen, zwei Filmen, sechs Solo-Kabaretts, mit Anja Schöler bei den ZweiBeinern. Als Gastgeber leitet er zwei schöne Jahre lang „Schmidtkes Club der Schönen Worte“. Auftritte: Kommödchen, Düsseldorf, Stollwerck, Köln, BKA, Berlin u.v.m.

WS 2010/11: Gastdozent an der FU Berlin. Ende 2011 gibt er gemeinsam mit Anja Schöler den Intensiv-Workshop „Komik für Jugendliche“ (bundesweit erster Kursus dieser Art). 15/16 als Präsentationscoach im Team mit Uta Janietz.

Fazit bis hierhin:

Die Auftrennung der Welt in die Sparten E oder U ist ein Scheißdreck. Tragikomik ist ein Wesen. Wer bedeutungsvolles Glotzen für Ernst und pfiffige Grimassen für Komik hält, der nimmt sich die Geschmeidigkeit. Und ohne splittert man durchs Leben.

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